Die Steinrakete von Istanbul

Beschreibung

Bei der Steinrakete von Toprakkale handelt es sich um eine Rundplastik, die einem Astronauten in einer düsengetriebenen Rakete verblüffend ähnlich sieht.

Fundgeschichte

Im Heft 15 der Zeitschrift Atlantis Rising beschreibt Zecharia Sitchin ein Objekt, das er im archäologischen Museum in Istanbul gefunden hat. Es handelt sich nach Sitchins Aussage um eine aus Tuffstein bestehende Rundplastik.

Über den Ursprung dieses Objektes herrscht leider Unklarheit. Es gibt mehrere Ursprungsgeschichten zu diesem Objekt.

  1. Im Ursprungartikel war es ein Objekt, das einem Touristen abgenommen wurde, als dieser am Flughafen kontrolliert wurde.
  2. Später kommt eine Ausgrabung in Toprakkale als Fundort hinzu.
  3. Die dritte Variante geht von einem Kunsthändler aus, der dem Museum dieses Stück verkaufte.

PS-Theorie

In der PS-Theorie zeigt diese Rundplastik einen Astronauten im Druckanzug, welcher eine düsengetriebene Rakete lenkt, wobei der Kopf der Figur abgebrochen ist. Bei einer Begutachtung des Objektes durch mehrere PS-Forscher wurde das Material jedoch als Gips klassifiziert und auch von diesen als eine billige Fälschung deklariert.

Fazit

Merkwürdig ist bei der Darstellung des Astronauten, dass er einen Druckanzug trägt, wie er in alten Science-Fiction-Filmen getragen wird. Einem modernen Menschen oder gar einem Wesen einer intergalaktischen Rasse scheint dieser Anzug nicht zu stehen, eher einem Juri Gagarin.

Dieselbe Unklarheit, die über den Ursprung dieses Objektes herrscht, herrscht auch über die Materialbeschaffenheit. In eingen Erzählungen handelt es sich um Gips, dann wieder um das viel schwere Tuff, das man eigentlich ganz leicht unterscheiden kann. Gerade in der Region werden verschiedenste Tufffiguren auf den Märkten angeboten, weil Tuff recht weich und gut zu bearbeiten ist.

Zu der Darstellung ist zu sagen: Wenn man diese um 90° dreht, erscheint einem das ganze eher wie eine Darstellung eines anatolischen Spitzhutes, welchen die Götter seit der hethitischen Zeit trugen. Besonders bekannt sind hier Nemru Dagi oder Yazılıkaya, von denen wir ähnliche Darstellungen haben. Auffällig sind die feinen Linien am Hut, die man insbesondere bei der 12er Gruppe in Yazılıkaya schön erkennen kann, welche normalerweise ein Zeichen für einen Berggott sind. Eine weitere Ungereimtheit ist der gute Erhaltungszustand. Jedes kleine Detail ist vorhanden, jede eingeritzte Linie ist zu erkennen, nur der angebliche Astronautenkopf ist abgebrochen. Wenn man sich ähnliche Skulpturen aus dem Raum ansieht, haben sie den Zahn der Zeit wesentlich schlechter überstanden.

Im Endeffekt lässt sich dieses Objekt wieder nicht gründlich untersuchen und scheint auch wieder verschollen zu sein. Daher ist eine endgültige Aussage nicht möglich.

12er Gruppe von Yazililaya
Hatushili Relief
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