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Die Cheops-Pyramide

Die Cheops-Pyramide ist die größte und vermutlich bekannteste Pyramide. Erbaut wurde sie durch Pharao Cheops. Er regierte etwa um 2620 bis 2580 (2604 bis 2581) v. Chr.. In der Pyramide selbst gibt es, wie bei Pyramiden üblich, keine Inschriften. Jedoch berichteten schon der griechische Historiker Herodot (470 v. Chr.) und der ägyptische Hohepriester Manetho (3. Jhd. v.Chr.), dass die Pyramide von Pharao Cheops erbaut wurde. Weitere Funde in den Arbeiterlagern und der Umgebung ließen immer wieder eine Zuordnung der Pyramide zu Cheops zu. Als abschließender Beweis kann man die Die Cheops-Kartusche sehen, die in einer der Entlastungskammern der Pyramide gefunden und von den Bauarbeitern beim Bearbeiten der Steinquader angebracht wurde.

Die Cheops-Pyramide war ursprünglich 146,6 m hoch (heute: 138,75 m), die Seiten sind im Mittel 230,3 m lang und ihr Neigungswinkel beträgt 51°50'. Sie wurde aus rund 3 Millionen Steinblöcken errichtet, deren durchschnittliches Gewicht je bei 2,5 t liegt, und war komplett mit Kalksteinblöcken verkleidet. Im Inneren befindet sich die Große Galerie, 8,5 m hoch und 47 m lang. Den Bau der Pyramide leitete der Baumeister Hemiunu. Am Ende der Galerie befindet sich die Königsgrabkammer. In ihr stehen die Reste eines Granitsarkophages. Des Weiteren existiert die sogenannte Königinnenkammer und die unterirdische erste Grabkammer. An der Ostseite der Pyramide befinden sich die Überreste des Totentempels und des Aufweges. Der Taltempel ist unter der modernen Stadt begraben. Im Sonnenbarken-Museum auf der Südseite der Cheops-Pyramide befindet sich eine der 1954 ausgegrabenen und wiederzusammengefügten Sonnenbarken. Im Pyramidenkomplex befinden sich drei kleinere Königinnenpyramiden und eine Kultpyramide.

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